Perrera Almeria

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Entfernung Berlin -> Almeria 2.700km

Entfernung Berlin -> Almeria 2.700km

„Perrera“ ist das spanische Wort für Tötungsstation.

Früher wurden Hunde und Katzen hier nach drei Tagen Wartefrist getötet. Heute geht man das ganze etwas gemäßigter an: Obwohl das Gesetz eine Euthanasie nach 21 Tagen vorsieht, wird in der Perrera nur noch dann getötet, wenn sie voll ist.

Das passiert jedoch in regelmäßigen Abständen! Dann landen ohne Sinn und Verstand Zwingernummern auf den berüchtigten Tötungslisten. Hunde und Katzen die auf dieser Liste stehen werden getötet. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um Welpen, trächtige Hündinnen oder gut vermittelbare Tiere handelt.

Hunde die an Mittelmeerkrankheiten wie der Leishmaniose leiden, oder als Kampfhunde- oder Kampfhundmischlinge eingestuft werden, werden sofort getötet.

Kaum ein Welpe überlebt

Selbst wer nicht der gezielten Tötung zum Opfer fällt, hat keine guten Überlebenschancen. Die tiermedizinische Versorgung ist außerordentlich schlecht. Mindestens die Hälfte aller Welpen überlebt den Aufenthalt in der Perrera nicht. Zu viele Hunde auf zu engem Raum, keine Impfungen, ein Leben unter freiem Himmel bei jeder Temperatur – all das bedeutet für viele Welpen einen frühen Tod.

Namenlose Hunde rund um die Uhr im Zwinger

Ehrenamtliche Helfer die mit den Tieren spazieren gehen oder sich mit ihnen beschäftigen gibt es nicht. Spielzeuge, Ausläufe, Körbchen – auch das ist den Hunden hier unbekannt. Selbst die Informationen und Beschreibungen der Tiere hier sind so spärlich, dass es unsere Arbeit unglaublich erschwert. Namen haben die Tiere nicht. Oft ist alles was wir haben ein einziges Foto und ein Geburtsdatum.

Um Hundeleben zu retten, benötigen wir Spenden

Wenn wir einen Hund für uns reservieren muss dieser zwar in der Tötungsstation kastriert werden, so will es das Gesetz, dann aber bis zur Genesung und endgültigen Ausreise in einer Pflegestelle / Pension unterkommen. Die Wartezeit zwischen Kastration und Ausreise beträgt durchschnittlich etwa vier Wochen.

Vier Wochen, in denen wir neben den Kosten für Impfung, Kastration, Chip, Mittelmeerkrankheiten-Test und Auslösepreis auch 4€ / Tag für die Unterbringung finanzieren müssen.

 

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Aus diesem Grund sind wir für unsere „Tötungs-Hunde“ ganz besonders auf Spenden angewiesen!

Jeder dieser Hunde bedeutet einen finanziellen Verlust. Die Schutzgebühr deckt nicht die entstehenden Kosten! Wenn wir keine Spendengelder übrig haben, können wir keine weiteren Hunde aus dieser Hölle holen.

Dabei bedeutet jeder adoptierte Hund auch die Rettung für alle, die noch dort sind. Je leerer die Perrera, desto mehr Zeit bleibt für die anderen Tiere ebenfalls ein Zuhause zu finden.

Helfen Sie uns zu helfen

Wenn Sie einem Hund aus der Tötungsstation das Leben retten möchten, unterstützen Sie uns mit einer einmaligen Spende oder einer Förderpatenschaft.

 

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Direktkontakt:

Adresse:

Perrera Almeria
Avda. Cabo de Gata 389
04007 Almeria / Spanien