„Sie töten gerade jeden Tag Hunde. Viele von ihnen noch Welpen.“

„Sie töten gerade jeden Tag Hunde. Viele von ihnen noch Welpen.“

„Sie töten gerade jeden Tag Hunde. Viele von ihnen noch Welpen.“, war die Antwort unserer Tierschutzkollegin vor Ort, als ich fragte wie die Lage in der Tötungsstation sei. Die Sommermonate sind die schlimmsten, denn zu den „üblichen“ Straßentieren kommen nun auch noch die ausgesetzten Sommerferienopfer. Wenn die Perrera an Tieren überläuft, was nun der Fall ist, wird gnadenlos getötet.

Dabei kennen die Mitarbeiter keinen Unterschied zwischen Welpen, Erwachsenen, Alten oder Kranken. Die Auswahl der Tötungsopfer erscheint absolut willkürlich, häufig sind die getöteten Hunde nicht einmal ein Jahr alt und hätten sogar gute Vermittlungschancen.

Aktuell wurde der Tötungsstation auch noch die Anzahl der Mitarbeiter gekürzt, so dass zwei Halbtagsstellen die Anlage mit bald 100 Tieren alleine bewältigen müssen. Die völlige Überforderung führt nun dazu, dass wir nicht einmal mehr informiert werden darüber, wer getötet wird. Oder welche Hunde die nächsten auf der Liste sind. Es gibt nahezu keinen Informationsfluss.

Das einzige was wir nun tun können, ist unsere gemeinsame Energie in die Rettung möglichst vieler Hunde zu stecken und unser und ihr Glück auf die Probe zu stellen. Entspannt sich die Lage und die Anzahl der Hunde insgesamt, rettet das auch allen noch-Insassen das Leben.

Die nächste Tötung findet am 26.09.2016 statt

Aktuell läuft die Tötungsstation wieder an Tieren über. Alleine heute, am 23.09.2016, sind 13 Welpen in der Perrera angekommen. Die nächste Tötung, das wissen wir bereits, wird am 26.09.2016 stattfinden. Wie viele Hunde dann euthanasiert werden können wir allerdings nicht sagen. Schätzungsweise 10 bis 15 Tiere, so war es bisher.

Diesmal können wir nicht helfen

In den vergangenen Monaten haben wir uns an Tötungshunden fast übernommen. Bei jedem Hund aus der Tötung entsteht ein Minus von 50 – 350€, welches all unsere Ersparnisse aufgebracht und uns absolut an den Rand unserer finanziellen Möglichkeiten gebracht hat. Mehr als 60 Hunde konnten wir über den Sommer aus der Tötung befreien, doch damit ist aus finanziellen Gründen nun schluss.

Daher können wir aktuell weder weitere Pflegestelleangebote annehmen, noch Hunde aus der Tötung freikaufen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als der Situation hilflos zuzusehen.

Wie kann ich helfen?

 

  • SPENDEN SIE EINMALIG
    …damit wir Pensionskosten in Spanien und / oder Pflegestellen in Deutschland finanzieren und Hunde jetzt sofort evakuieren können. Auch wenn sie noch keine Aussicht auf Vermittlung- und / oder Pflegestelle haben. Hier finden Sie unsere Bankdetails.

 

  • WERDEN SIE FÖRDERPATE
    …und unterstützen Sie uns monatlich mit einem Betrag Ihrer Wahl, damit wir Hunde aus der Tötung überhaupt erst vorstellen können. Hunde aus der Tötungsstation bedeuten für uns immer ein Minusgeschäft, das wir nur mit Förderpaten stemmen können! Hier können Sie Ihre Förderpatenschaft beantragen.

 

  • ERZÄHLEN SIE IHREN FREUNDEN DAVON
    …werden Sie Fan unserer Facebookseite und teilen Sie von dort aus die Tötungshunde. Senden Sie den Link dieses Beitrags weiter. Werden Sie Mitglied der Facebookgruppe für Hunde aus der Tötung und laden Sie Ihre Freunde ein.

 

Vergiss mich nicht Tiernothilfe e.V.