SOS! 4 Notfälle brauchen dringend Ihre Hilfe!

SOS! 4 Notfälle brauchen dringend Ihre Hilfe!

Manchmal gibt es so Tage, da wird der Tierschutz zur echten Bewährungsprüfung. So auch jetzt: Gleich drei unserer Schützlinge sind in größter Not, und wir haben einfach keine Lösung. Ein weiterer „Überraschungsnotfall“ steht schon in den Startlöchern… Bitte packen Sie mit an und helfen Sie uns, diese armen Kerlchen vor dem schlimmsten zu bewahren!

Cuco, Icaro und Suso sind unsere derzeit brennendsten Notfälle und allen dreien läuft die Zeit davon. Wir möchten Ihnen Ihre Schicksale einzeln vorstellen. – Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, einem der dreien zu helfen?

Cuco

Der arme, kleine Cuco wurde schon mehrmals Opfer von Beissattacken in seinem Tierheim im spanischen Ciudad Real. Das letzte mal? Gestern. Cuco wurde schwer verletzt, er ist mit daumengroßen Wunden übersäht, hat Löcher am Hals, Kopf, Bauch, Rücken, den Innenseiten der Beine.

Bitte haben Sie keine romantische Vorstellung vom Tierheimalltag. Hunde beißen sich hier regelmäßig tot! Und aus welchen Gründen auch immer, scheint Cuco ein beliebtes Opfer. Aktuell ist er im Büro eingesperrt, abseits der anderen Hunde. Doch er hört nicht mehr auf zu weinen und zu winseln. Einen Umzug zurück in die Zwinger, könnte sein Ende bedeuten.

Hier sind die Fotos und Videos von gestern, nach der Attacke seiner Artgenossen:

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Wie kann ich helfen?

Cuco braucht mehr als dringend eine Adoption und ein endgültiges Zuhause. Er hat bereits eine Pflegestelle in Aussicht, weshalb wir vor allem auf die finanzielle Unterstützung von Paten angewiesen sind, die uns helfen die Transport- und Tierarztkosten zu stemmen.

Vielen Dank an: S. Eder (Spende), C. Jaron (Patenschaft),

 

Ìcaro

Als hätte Icaro nicht genug durchgemacht, von Menschenhand das Augenlicht genommen, blind in einer Winternacht auf die Straße geworfen und für Tage von allen vorbeifahrenden Menschen ignoriert – verliert der blinde, liebenswürdige Kerl nun auch noch seine Pflegestelle.

Was das für ihn bedeutet? Den Umzug zurück ins Tierheim, wo er in Lebensgefahr schwebt und ebenso attackiert werden wird wie Cuco. Denn weil Icaro nichts sieht, kann er auch nicht auf die Körpersprache und Drohgebärden seiner Artgenossen reagieren, verhält sich damit manchmal unangemessen oder pöbelhaft in den Augen der anderen Hunde – und wird sofort angegriffen.

Icaro, der eigentlich nur spielen und geliebt werden will, versteht das natürlich nicht. Hier können Sie Icaro noch auf seiner Pflegestelle sehen:

Auf Icaros Schild steht: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Auf Icaros Schild steht: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.


Wie kann ich helfen?

Auch Ìcaro braucht mehr als dringend (idealerweise) eine Adoption. Da Ìcaro außerdem in Kürze nach Deutschland auf Pflege kommen wird, sind wir auf Paten angewiesen, die uns helfen die Transport- und Tierarztkosten zu stemmen.

 

 

Suso

Unser Suso war einer unserer ersten Hunde die wir überhaupt eingestellt haben, und es gab seit dem nicht eine einzige Anfrage für ihn. Ob es nur an seiner Leishmaniose-Erkrankung liegt, die gut eingestellt ist und ihm keine Probleme bereitet, oder ob er für ein Zuhause einfach nicht hübsch genug ist, wir wissen es nicht.

Suso verliert nun ebenfalls seine Pflegestelle. Wohin er dann soll, ist unklar. Wahrscheinlich ist, dass er auf das verlassene Gelände einer Hühnerfarm ziehen muss, ohne jeden menschlichen Kontakt oder Fürsorge. Doch selbst das Gelände wird über kurz oder lang nicht mehr zur Verfügung stehen. Und wohin mit einem Hund den keiner will?


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Wie kann ich helfen?

Suso braucht mehr als dringend eine Pflegestelle oder (idealerweise) eine Adoption. Falls sich ein Pflegestellenangebot für den Hundejungen ergeben sollte, sind wir außerdem auf Paten angewiesen, die uns die Transport- und Tierarztkosten zu stemmen.

 

 

Können Sie noch mehr schlechte Neuigkeiten vertragen?

Falls ja, möchten wir Ihnen gerne unseren Nino vorstellen. Der nicht mal zwei Jahre alte Labrador-Mix sitzt in der Tötungsstation in Almeria. Als wäre das nicht schlimm genug, scheint er zudem schwer krank. Er hat viele Wunden, die Krallen sind fast zu lang zum laufen oder stehen und zudem hat er schweren Durchfall.

Wie nicht anders zu erwarten interessiert das die „Tierärzte“ der Tötungsstation wenig. Nino sitzt in einem Einzelzwinger den er niemals verlassen darf, unter freiem Himmel, ohne jede tierärztliche Versorgung.

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Wir schätzen, dass er mindestens Leishmaniose positiv ist, was es auch uns erheblich erschwert ein Zuhause für ihn zu finden. Wir möchten jetzt zunächst einmal seine medizinische Versorgung sicher stellen, herausfinden, was er hat, und ihn dann in eine Pflegestelle und idealerweise natürlich in eine Endstelle vermitteln. Noch bevor uns die Tötungsstation-Mitarbeiter zuvor kommen und den jungen Kerl einfach euthanasieren.

Wie kann ich helfen?

Mehr als für jeden anderen Notfall wird für Nino erst einmal Geld benötigt. Allein die Auslöse beläuft sich auf 150€, hinzu kommen die medizinischen Tests und Untersuchungen um herauszufinden, was ihm alles fehlt. Dann müssen wir die Behandlung als auch eine Pflegestelle in Spanien bezahlen, sowie den Transport. Um all diese Kosten zu stemmen sind wir auf Paten angewiesen! Auch eine einmalige Spende ist möglich.

Außerdem suchen wir für Nino eine Pflegestelle oder (idealerweise) eine Adoption.

Vielen Dank an: J. Romano (Spende), J. Pilkiewicz

 

Wir möchten nicht ständig um Hilfe bitten…

…aber manchmal geht es einfach nicht anders. Wenn wir könnten, würden wir für diese armen Kerlchen einfach eine Lösung herbeizaubern, aber die steht uns gerade nicht zur Verfügung. Für keinen der Vier.

Bitte helfen Sie uns über die o.g. Wege, erzählen Sie Freunden und Bekannten von den Hundeschicksalen und halten Sie die Augen und Ohren offen nach Leuten, die bereit sind einen Handicap-Hund zu adoptieren.

Vielen Dank!

 

 

 

 

Vergiss mich nicht Tiernothilfe e.V.